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Unsere Band ist eigentlich ein reines Zufallsprodukt. Begonnen hat alles im Juni 2003 mit der jährlichen Fahrt des Kirchenchores nebst Band "Neue Wege", www.neuewege.de.vu , die in der Franz-von-Sales-Kirche in Düsseldorf-Wersten beheimatet sind. Wie immer, ging die Reise in die Jugendherberge Blankenheim. Da die Mitglieder von "Neue Wege" auch immer ihren Familienanhang mitnehmen, sind wir dort mit ca. 70 Personen angerückt. Im Gepäck hatten wir Instrumente, Verstärkeranlagen, Schlagzeug, Piano und was man sonst so zum Musizieren benötigt.

Und nun kam es, wie es eigentlich kommen mußte. Abends, nach dem ersten Bier, juckte es uns Anhängseln der Chormitglieder doch sehr in den Fingern und wir fingen spontan an zu jammen. Dies klappte auf Anhieb so gut und machte soviel Spaß, daß wir nachts um 2 Uhr unsere Session nicht beendeten, sondern regelrecht abbrachen. Besonderen Spaß hatte Jan am Bass seiner lieben Holden, den er ihr erst kurz vorher so selbstlos geschenkt hatte. Aus gut unterrichteten Kreisen wissen wir mittlerweile, daß sie ihr Instrument wohl nie wieder in die Finger bekommen hat.

Am nächsten Morgen waren wir von dieser Veranstaltung zwar schwer gezeichnet, aber wir waren uns einig, daß man dies doch auch zu Hause auf die Beine stellen können muß. Zuspruch erhielten wir zudem von Heiner, dem Denker und Lenker von "Neue Wege", ohne den in der Kirchen-Combo nichts geht.

Besonders Wolfgang wollte sich endlich den Kindertraum einer eigenen Rockband erfüllen.
Zuhause machte sich allerdings erstmal Ernüchterung breit. Wie sollten wir ohne Proberaum regelmäßig spielen? Nach dem Motto: Es gibt für alles eine Lösung, machte er sich auf die Socken. Nach 2 Monaten mühsamer Suche wurde er im Reisholzer Hafen fündig.

 

Am 17. August 2003 ging´s dann los.


Erwin polierte erstmal mit Hingabe die patinierten Becken seines eingemotteten Schlagzeugs.

Frank brachte gleich einen Koffer voller Songmaterial mit, an dem wir uns austoben konnten.

 

Schon nach der ersten Probe merkten wir aber, daß unserem Proberaum etwas fehlte; ein stets prall gefüllter Kühlschrank mußte her. Jan hat sofort Prioritäten gesetzt. Er hat denselben zuhause ausgebaut und in unserem Center aufgestellt. Von nun an stieg unsere Spiellaune ins Unermessliche.

Anfangs noch mit Anne, entwickelten wir uns schon bald zu einem verschworenen Quartett.
 

Die Mitglieder sind:

Frank Möller             Lead-Gitarre, Rhythmus-Gitarre, Gesang

Wolfgang Jäkel         Rhythmus-Gitarre, Lead-Gitarre, Background-Gesang 

Jan Krüssel               Bass, Gesang

Erwin Fabricius         Schlagzeug

Unsere Fortschritte gingen erstaunlich schnell voran, aber der Gesang klang doch sehr wie Matsche, weil auch das Mikro an einem Gitarrenverstärker hing. Also mußte eine Gesangsanlage her. Ebay machte es möglich, und schon bald zierte ein Powermixer mit fetten Boxen unseren Proberaum. Ab sofort klang zwar alles viel besser, aber ein Mikro war einfach zu wenig. Weiteres Aufrüsten war daher angesagt.

Unsere wöchentlichen Proben entwickelten sich zu unübertrefflichen Highlights, nach denen wir jedes Mal 6 Tage Halbmast flaggen mußten, bis wir uns wiedersehen konnten. Schon nach einem halben Jahr hatten wir rund 20 Stücke und damit ein Repertoire drauf, mit dem wir uns in die Öffentlichkeit wagen konnten.

Für unsere Feuertaufe mußte Richy herhalten, der mit ca. 70 ausnahmslos netten Menschen seinen 40. Geburtstag feierte, und von unserem Erscheinen bis zu Beginn der Feierlichkeiten nichts wußte. Nachdem das Buffet geplündert war, haben wir die illustre Gesellschaft ca. 80 Minuten mit angelsächsischen Volksweisen und texanischem Liedgut beschallt und dafür reichlich Applaus geerntet, der unseren sensiblen Musikerseelen doch sehr gut getan hat. Dies bestärkt uns natürlich erst recht, unser Projekt fortsetzen. Wir sind jetzt schon sehr gespannt, wie unsere musikalische Zukunft sich entwickeln wird.

 

Bei allem Enthusiasmus ist uns eines besonders wichtig :

Ein besonderer Dank gilt ausdrücklich unseren Familien, die stets ein grenzenloses Verständnis für unser Hobby aufbringen, daß man nicht immer als selbstverständlich hinnehmen sollte und welches wir daher umso mehr zu schätzen wissen. Insbesondere die Kinder müssen während der Proben auf ihre Väter verzichten. Es ehrt uns daher umso mehr, daß sie trotz allem seit August 2003 eine neue Lieblingsband haben (nicht wahr:? Michelle, Maik, Madeline, Alina, Timo und Melissa?).

 

Fortsetzung folgt...
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Dezember 2007 )
 
 
   
     
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